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kostenlose Stromwechsel HotlineAtomlaufzeitverlängerung: Verhandlungen angelaufen
Nachricht vom 17.1.2010Laut einem Zeitungsbericht hat Bundesumweltminister Norbert Röttgen bereits Anfang Januar mit den Energieversorgungsunternehmen über die geplante Verlängerung der Atomlaufzeiten konkret begonnen. Die Gespräche sind Hauptbestandteile der Erarbeitung eines energiepolitischen Gesamtprojekts.
Atomlaufzeitverlängerung: Verhandlungen angelaufen
Verhandlungen über Atomstrom gehen weiter
Schon kurz nach Jahreswechsel soll Norbert Röttgen mit den ersten Gesprächen und Verhandlungen über Atomlaufzeitenverlängerung begonnen haben. Über den genauen Inhalt der Gespräche mit den Energieversorgungsunternehmen ist bisweilen noch nichts Genaueres bekannt.
Die geplanten AKW-Laufzeitverlängerung sei schon lange von Bundeskanzlerin Angela Merkel bestätigt worden. Sie verlangte aber für endgültige Beschlüsse und eine konkrete Energiepolitik Zeit bis Oktober 2010. Der erste Reaktor, der 17 verbliebenen Atomkraftwerke, soll bereits im Frühjahr 2010 vom Netz gehen. Ende Januar sind die vier großen Energieriesen in Deutschland (Vattenfall, EnBW, E.ON und RWE) ins Kanzleramt eingeladen, um dort die ersten aussagekräftigen Gesprächsrunden zu führen.
Atomstrom ist für Ökostrom noch Bedingung
Umweltminister Markus Söder aus Bayern hat unterdessen ein Mitspracherecht der Länder verlangt. Alle Bundesländer sollen bei den wichtigen Verhandlungen zum Thema Laufzeitenverlängerung teilnehmen dürfen. Außerdem sollen die Ländern an den Zusatzgewinnen beteiligt werden. Diese Gewinne stammen aus dem Umsatz der Kraftwerksbetreibern, die diese im Gegenzug für die Laufzeitenverlängerung abgeben müssen. Die Zuschüsse müssen nach den Vorstellungen von Söder streng zweckgebunden ausgegeben werden. Alles muss in die Erforschung von regenerativen Energien fließen, damit Atomstrom weiterhin nur noch Mittel zum Zweck bleibt.
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Redaktion Stromvergleich.de: Nadine Rom
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