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Solarstrom: Überförderung der Solarbranche

Nachricht vom 14.1.2010
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Verbraucherschützer haben sich im Hinblick auf Subventionskürzungen in der Solarenergiebranche für eine radikale Kehrtwende in der Solarförderung stark gemacht. Damit Stromkunden nicht mit hohen Stromkosten belastet werden, muss der Neubau von Photovoltaikanlagen klar begrenzt werden.



Solarstrom: Überförderung der Solarbranche

Solarstrom: Überförderung der Solarbranche

Subventionskürzung für Solarstrom


Der Bundesverband der Verbraucherzentrale fordert laut einem Zeitungsbericht, eine klare Begrenzung der Solarförderung. Für jedes Jahr gab es bisweilen eine Prognose des Bundesumweltministeriums, aus dieser geht hervor, wie hoch die Anzahl neuer Solaranlagen ist und wie hoch außerdem die Kostenbelastung für Stromverbraucher ist. Wenn die Zubaumengen in dem Jahr um mehr als zehn Prozent überschritten werden, muss über die Höhe der Solarförderungen gesprochen werden. Mit Hilfe von Kürzungen in den Folgejahren könnte man Mehrausgaben dann ausgleichen.

Mit Vertretern von Solarwirtschaft und Verbraucherschutzverbänden will Bundesumweltminister Norbert Röttgen über die vorgesehenen Subventionskürzungen für Solarenergie verhandeln. Bei der Diskussionsrunde sollen Vorschläge für die künftige Subventionierung der Branche besprochen werden. Die Schwarz-Gelbe Koalition plant für die angehende Jahresmitte eine zusätzliche Absenkung der Förderung für Solarstrom. Bisweilen sinkt die Unterstützung pro Jahr um bis zu zehn Prozent. Die Anzahl von neuen Solarkraftanlagen ist jedoch nicht begrenzt.

Kosten für Solarförderung fallen auf Stromkunden zurück


Der Solarverband BSW bestätigte eine weitere Absenkung von fünf Prozent. Neben einer Deckelung der Förderung will der Bundesverband der Verbraucherzentrale eine einmalige Senkung der Förderungen um 30 Prozent erreichen. Aufgrund von Überkapazitäten in der Industrie bei der Herstellung von Photovoltaikanlagen sind im Jahr 2009 die Anlagenpreise um einiges schneller gesunken, als die staatliche Förderung. Mir ungefähr zehn Milliarden Euro haben die Kosten für die Verbraucher viermal so hoch gelegen wie eigentlich geplant. Die Kosten für die Subventionen werden auf die Stromkunden umgeschaltet.







Redaktion Stromvergleich.de: Patricia vom Merk   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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