++über 1.000 Stromanbieter und über 9.700 Tarife im kostenlosen Stromvergleich ++
kostenlose Stromwechsel HotlineAtomstrom: Härtere Auflagen
Nachricht vom 12.1.2010Nach den FDP-Informationen müssen Stromkonzerne in Deutschland bei verlängerten Atomkraftwerk-Laufzeiten und weitere Kohle-Verstromung zukünftig mit harten Auflagen rechnen. Bald müsse auch im Zusammenhang mit dem geplanten Ausbau von erneuerbaren Energien die schwarz-gelbe Koalition über den weiteren Werdegang abstimmen.
Hier alle Strompreise vergleichen
Atomstrom: Härtere Auflagen
Laufzeitenverlängerung ist noch nicht geklärt
Erst nach den Abstimmungen kann die Bundesregierung die vier Stromkonzerne E.ON, RWE, Vattenfall und EnBW zu Verhandlungen über die Verlängerung von Atomkraftwerken einladen. Die deutschen Stadtwerke sehen jedoch durch die geplante Laufzeitverlängerung ihre künftige Energieversorgung gefährdet. Die noch vor einigen Monaten stark angepriesenen Klimaschutzvorhaben der großen Koalition seien inzwischen vollkommen in Vergessenheit geraten. Damals sei einmal vereinbart worden, dass die Energie-Effizienz jährlich um drei Prozent verbessert werden muss. Nun kritisiert SPD-Vizefraktionsvorsitzende Ulrich Kelber, dass es zurzeit nur noch darum geht beim Energieeffizienzgesetz nicht mehr zu machen, als von der EU verlangt wird. Dadurch verliert Deutschland an Technologie- und Marktführerschaft und fällt so ins Mittelmaß zurück. Das lehnt die SPD vollkommen ab.
Atomstrom ist notwendig für Ökostromausbau
Die entwickelten Pläne von der Schwarz-gelben Koalition zur Laufzeitenverlängerung stehen im Zusammengang mit dem angekündigten nationalen Energiekonzept, welches aber erst im Herbst zur Diskussion führen wird. Entscheidungen werden erst nach der Sommerpause getroffen, da die Ministerien erst einmal Zuarbeit leisten müssen. Hier geht es vordergründlich darum, wie der stetige Ausbau von erneuerbaren Energien durch den allmählichen Rückzug von Atom- und Kohlestrom ausreichend werden kann.
Bei einer eventuellen Laufzeitenverlängerung von Atomkraftwerken fallen bei den Stromkonzernen Sonderprofite aufgrund der Weiternutzung abgeschriebener Anlagen an. Die Koalition aus Union und FDP wollen diese Gewinne in Milliardenhöhe weitgehend abschöpfen.
Das Geld soll hauptsächlich in die Erforschung der Speichertechnologien fließen und dadurch die Gewinnung von Wind- und Sonnenstrom effizienter gestalten, damit die Stromproduktion Wetterlagen unabhängiger wird und damit den Grundstromverbrauch auch ohne Atomkraftwerke abdecken kann. Die Koalition bestätigt, dass das Geld nicht dafür da sei, um den Bundeshaushalt zu sanieren. Auf die Fragen über die weitere Betriebsdauer von älteren Atommeilermodellen und deren Sicherheitsauflagen gibt es derzeit noch keine feste Antwort.
Das Geld soll hauptsächlich in die Erforschung der Speichertechnologien fließen und dadurch die Gewinnung von Wind- und Sonnenstrom effizienter gestalten, damit die Stromproduktion Wetterlagen unabhängiger wird und damit den Grundstromverbrauch auch ohne Atomkraftwerke abdecken kann. Die Koalition bestätigt, dass das Geld nicht dafür da sei, um den Bundeshaushalt zu sanieren. Auf die Fragen über die weitere Betriebsdauer von älteren Atommeilermodellen und deren Sicherheitsauflagen gibt es derzeit noch keine feste Antwort.
- Informationen weitergeben über:
-
- Tweet
Redaktion Stromvergleich.de: Nadine Rom
| aktuelle Stromnachrichten bei Twitter

Die neuesten Stromnachrichten:
Strompreis - EWE kündigt steigende Strompreise an ( vom 16.1.2012 )Strompreis - WSW erhöht Stromkosten zum 01. März ( vom 13.1.2012 )
Strom aus Windanlagen: Vestas kürzt Stellen ( vom 13.1.2012 )
Strom mit GSL-Zertifikat immer beliebter ( vom 13.1.2012 )
Strompreise steigen durch Solarstrom Ausbau ( vom 12.1.2012 )
Diese Stromnachrichten könnten dich auch interessieren:
2008 mehr Strom als je zuvor über Atomreaktor Biblis ( vom 1.12.2008 )2008 mehr Strom durch Atomkraftwerke ( vom 14.12.2008 )
Zentrum für Stromsicherheit durch RWE und TenneT TSO ins Leben gerufen ( vom 12.1.2009 )
Gas-Streit zwischen Moskau und Kiew hat immer mehr Folgen ( vom 13.1.2009 )
Energiekonzern RWE zieht Bau eines Atomkraftwerks in Großbritannien in Betracht ( vom 13.1.2009 )
Heizung auch bei kurzer Abwesenheit laufen lassen ( vom 13.1.2009 )
Frankreich befürchtet kältebedingten Stromausfall ( vom 16.1.2009 )
Finanzkrise inzwischen auch für große Stromkonzerne spürbar ( vom 17.1.2009 )
Geräte zur unterbrechungsfreien Stromversorgung arbeiten nur wenige Minuten ( vom 18.1.2009 )
Die Glühbirne zieht sich aus den deutschen Haushalten zurück ( vom 18.1.2009 )
Erstes Atomkraftwerk für Polen ( vom 19.1.2009 )
Bürogeräte nicht im Dauereinsatz laufen lassen-das spart Strom! ( vom 20.1.2009 )
Neue Agentur für Ökoenergie in Bonn geplant ( vom 21.1.2009 )
Stromverbrauch schießt aufgrund leerer Pipelines in die Höhe! ( vom 21.1.2009 )
Kernkraft als zuverlässige Alternative zum Gas ( vom 22.1.2009 )
Behält Statkraft seine E.ON Anteile? ( vom 23.1.2009 )
So repariert man Heizanlagen und heizt sparsamer! ( vom 24.1.2009 )
Halogenlampen eher mäßige Energiesparer ( vom 25.1.2009 )
Ökostrom gefragt, aber selten Anbieterwechsel ( vom 26.1.2009 )
Millionen Neukunden für Vattenfall ( vom 26.1.2009 )





Einen Kommentar schreiben:
( Achtung: Benötigte Felder sind mit * gekennzeichnet. Sie sind selbst verantwortlich für den von ihnen abgegebenen Kommentar. Aus Sicherheitsgründen wird ihre IP gespeichert )