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Energieabsicherung durch Unternehmen

Nachricht vom 3.2.2009
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Bundeskanzlerin Angela Merkel will die Energieversorgung künftig durch große Energiekonzerne und Privatinvestitionen absichern, damit die Belieferung Europas mit Gas und Strom auch in Krisensituationen gewährleistet ist. Der Süddeutschen Zeitung liegt ein Brief der Staatschefin an den EU-Kommissionspräsidenten Jose Manuel Barroso und den EU-Ratspräsidenten Mirek Topolanek vor, aus dem dieser Entschluss der Kanzlerin deutlich hervorgeht.



Damit geht Deutschland andere Wege als einige der europäischen Partnerländer, die vorhandene Defizite in der Strom-und Gasversorgung Europas teilweise mit Steuergeldern ausmerzen wollen. In ihrem Schreiben erklärte Angela Merkel, dass die Entwicklung und Umsetzung von Notfallplänen für künftige Krisen und der Ausbau internationaler Energie-Infrastrukturen von den Gas-und Stromanbietern selbst finanziert und durchgeführt werden müsse. Zudem dürfe man die „Energiewirtschaft“ Europas nicht aus dieser Verantwortung entlassen.

 
Die Kanzlerin schrieb weiter, dass Energieversorgungslücken innerhalb Europas und die starke Abhängigkeit von ukrainischen Gaslieferungen nicht durch „zusätzliche Mittel aus dem EU-Haushalt“ zu beheben seien. Dennoch sollen Barroso zufolge mehr als eine Milliarde Euro in Pipelines investiert werden. Angela Merkel setzt hingegen auf den Bau neuer Leitungen durch die Energieversorger selbst, damit auch in Krisenzeiten Gas und Strom in die EU-Länder fließen können. Experten schätzen, dass für diesen Ausbau der europaweiten Versorgungsleitungen Investitionen von 20 bis 30 Milliarden Euro nötig sein werden.

 







Redaktion Stromvergleich.de: Patricia vom Merk   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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