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Daimler und RWE testen Elektro-Smart

Nachricht vom 18.12.2009
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Der Autokonzern hat in Berlin die ersten zwei von hundert alltagstauglichen Elektroautos an Kunden übergeben. Es soll getestet werden, wie ein Smart mit Elektroantrieb in täglicher Benutzung funktioniert. Daimler-Chef Dieter Zetsche: „Es ist das weltweit erfolgversprechendste Pilotprojekt zur Erprobung von Elektromobilität“. Seit November werden 1.000 Stück des neuen Elektro-Smarts gebaut, von dem es heißt, dass er alltagstauglich sei.



Daimler und RWE testen Elektro-Smart

Daimler und RWE testen Elektro-Smart

Leasingmodell für den Smart

Damit in Berlin erst einmal Abnehmer gefunden werden, bieten beide Konzerne für den Elektro-Smart ein Leasingprogramm an, bei welchen die Kunden 700 Euro monatlich bezahlen, dafür allerdings auch eine Stromtankstelle für Zuhause erhalten sowie in den ersten 18 Monaten Ökostrom für lau. RWE strebt an, zunächst 1.000 Ladestationen zu bauen, wo von die Hälfte in Berlin stationiert sein sollen.
2012 soll im Daimler-Werk Hambach die Serienproduktion beginnen. Die eingebaute Lithium-Ionen-Batterien der kleinen Elektro-Smarts reicht ungefähr für 135 Kilometer, dann muss für dreieinhalb Stunden geladen werden, um 80 Prozent Ladezustand zu erreichen. Zetsche räumt ein, dass die Technik serien-, aber „bislang nicht marktreif“ sei.

Finanzspritze für Elektromobilität

Der deutsche Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) übergab Daimler-Chef Zetsche auf einer Veranstaltung einen Förderbescheid über sechs Millionen Euro, sozusagen als „Weihnachtsgeschenk“. Die Bundesregierung will die Elektromobilität mit insgesamt 500 Millionen Euro Steuergeldern unterstützen.
 
Bislang wurden nur Gegenstimmen der Deutschen Umwelthilfe groß. So sagte der Chef dieser Einrichtung, Jürgen Resch: „Wir halten nichts davon“. Er sagte weiter, dass es diese Versuche und Pilotprojekte schon seit Jahrzehnten gebe und dass sie nur Ablenkungsmanöver seien, denn in Wahrheit würden die großen Konzerne weiterhin große, spritschluckende Autos bauen. Resch dazu: „Am Verbrennungsmotor im Auto führt in den nächsten Jahren noch kein Weg vorbei“.






Redaktion Stromvergleich.de: Nadine Rom   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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