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Stromerzeugung: Bis 2050 fast nur noch Erneuerbare

Nachricht vom 9.12.2009
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Der Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) hat sich als Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2050 die Stromerzeugung Deutschlands „fast vollständig auf erneuerbare Energien umgestellt zu haben“. Dies erklärte der Minister am 8. Dezember 2009 im ARD-Morgenmagazin. Er bekräftigte auch das Vorhaben, den CO2-Ausstoß von Deutschland um 40 Prozent zu senken – bis 2020.



Emissionsziele erreichen – auch mit Atomstrom

Um diese gesteckten Ziele zu erreichen, setzt der Minister auch auf Atomkraft als sogenannte „Brückentechnologie“: Wie viel Laufzeit der Atomkraftwerke werde also benötigt, um das Ziel regenerative Stromerzeugung möglichst komplett in der zeitlichen Perspektive zu erreichen. Laufzeitverlängerungen seien nicht das Ziel sondern das Mittel das andere Ziel zu erreichen.
 
Die Fraktionschefin der Grünen Renate Künast sprach sich indes erneut gegen längere AKW-Laufzeiten aus, da dies den Ausbau der erneuerbaren Stromerzeugung nicht unterstützen, sondern vielmehr blockieren werde.

Zusätzlich Hilfe für Entwicklungsländer

Hinsichtlich der derzeit laufenden Klimakonferenz in Kopenhagen äußert sich der frühere Chef des UN-Umweltprogramms (UNEP), Klaus Töpfer, zuversichtlich bezüglich eines Teilerfolgs. Er sagte dem Sender n-tv: „Wir werden sehr konkrete Schritte festgelegt bekommen“. Es werde zwar noch kein rechtlich bindendes Vertragswerk vereinbart werden, dennoch aber ein „klarer Ablaufplan“. Es sei jedoch erforderlich, dass die USA weitere Bewegungen zeigt – nur dann wären Länder wie China und Indien zu Zugeständnissen bereit.







Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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