Kritik an Atommanager im Umweltministerium

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Die SPD übte nach der Berufung des einstigen Atommanagers Gerald Hennenhöfer ins Bundesumweltministerium enorme Kritik. Für SPD-Fraktionsvize Ulrich Kelber sei die Berufung ein Vertrauensmissbrauch und nun zeigt sich das wahre Gesicht, der neuen schwarz-gelben Koalition.
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SPD kritisiert hart

Mit der Ernennung Hennenhöfers zum neuen Abteilungsleiter für Reaktorsicherheit ist die SPD deshalb so unzufrieden, weil die CDU ausgerechnet einen Befürworter der Atomindustrie damit ins Boot geholt hat. Der Umweltminister Nobert Röttgen, der dies entschied, hätte nach Ansicht der SPD auch gleich die Kraftwerksbetreiber als Atomaufsicht einsetzen können- das wäre billiger und ehrlicher gewesen.

Hennenhöfer ungeeignet für Atomaufsicht

Bereits in den neunziger Jahren war Hennenhöfer als Abteilungsleiter für Reaktorsicherheit eingesetzt wurden, und zwar ernannt durch die damaligen Umweltministerin Angela Merkel. 1998 entließ sein Nachfolger Trittin ihn- seitdem war er seit 2004 als Anwalt tätig.

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