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Nachricht vom 30.11.2009Matthias Kurth, der Chef der Bundesnetzagentur hat die Preispolitik der Stromanbieter ins Visier genommen und scharf kritisiert. Häufig rechtfertigten die Energiekonzerne, die jüngst angekündigten Strompreiserhöhungen mit den Kosten für Ökostrom.
Ökostrom ist keine Ausrede für Strompreiserhöhung
Nach Berechnungen der Bundesnetzagentur machen die Kosten für die Einspeisung von grünem Strom oder Ökostrom aus erneuerbaren Energien nur einen Bruchteil des Strompreises aus. Demnach seien die Rechtfertigungen und Bemühungen einer Erklärung der Stromkonzerne hinfällig. Nach Berechnungen zu folge, kommen durch den Ökostrom 0,2 Cent je Kilowattstunde hinzu. Die Strompreise der Konzerne werden aber häufig um 5 oder sogar 14 Prozent angehoben, demnach kann hier etwas nicht stimmen.
Raus aus der Strompreisfalle!
Zwar berufen sich viele Unternehmen auf den wachsenden Ökostromanteil, jedoch verschweigen viele die gefallenen Börsenpreise für Strom und geben diese auch nicht an den Endkunden wieder. Die Strombranche hat wahrscheinlich aus kommunikativen Fehlern der Vergangenheit nicht gelernt. Damit Verbraucher nicht in der Strompreisspirale enden, ruft der Chef der Regulierungsbehörde nun die Verbraucher dazu auf, ihren Stromanbieter zu vergleichen und einen kostenlosen Stromanbieterwechsel zu vollziehen. Es gibt genügend günstigere Stromanbieter auf dem deutschen Strommarkt, die mit günstigen Stromtarifen, sichere Konditionen und flexiblen Vertragsbedingungen punkten.
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Redaktion Stromvergleich.de: Nadine Rom
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