Viele Kunden wollen keinen Ökostrom

30.11.2009 | Redaktion: Nadine Rom
Bis 2012 hat RWE Chef Jürgen Großmann angekündigt, den Ausstoß aus den RWE-Kraftwerken von 180 Millionen Tonnen auf 140 Millionen Tonnen Kohlendioxid zu verringern. Neben den Einsparungen ist auch das Herunterfahren von Kraftwerken vorgesehen.
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Stromanbieter RWE will CO2-Einsparungen vornehmen

Die 16 ältesten Kraftwerksblöcke werden in der Amtszeit von Großmann zum Schutze des Klimas abgeschaltet. Der RWE Chef ist dennoch zuversichtlich, denn er geht davon aus, genauso viel Gewinn mit erneuerbaren Energien einzufahren, wie es der Energiekonzern heute mit Atom- und Kernkraftwerken vollbringt.

Auch dem milliardenschweren Solarprojekt Desertec steht Großmann optimistisch gegenüber. Die Zukunft des Stroms soll hauptsächlich aus der Wüste erfolgen, jedoch wird das nicht reichen, um den Solarstrombedarf zu decken. Jedoch ist die Finanzierung von Ökostrom nicht so leicht. Fragt man Stromkunden, ob sie lieber mehr für ihren Strom bezahlen möchten, dieser jedoch aber aus umweltfreundlichen Energiequellen stammt, würde ein Großteil der Befragten antworten „Wir möchten Strom der billig ist, die Stromquelle ist uns egal“.

Erneuerbare Energien sind auf dem Vormarsch

Ein Drittel des erzeugten Stroms soll bis 2020 aus erneuerbaren Energien stammen. Dies wird für RWE jedoch nur dann möglich sein, wenn man auf die Option Strom speichern zurückgreift, denn die Sonne scheint ebenso nicht immer, wie auch nicht jeden Tag Wind weht. In 50 bis 80 Jahren wird es RWE sogar geschafft haben einen Teil des Strom aus der Kernfusionstechnik zu gewinnen, denn diese Art der Stromgewinnung ist wohl die billigste und beste Art.

Bis zu diesem Zeitpunkt, ist es nicht möglich Atomkraft vollständig zu ersetzen. Solange die bestehenden Kernkraftwerke sicher sind, sollten diese auch nicht abgeschaltet werden. Die Kernenergie ist auf jeden Fall unverzichtbar, um CO2-Einsparungen vorzunehmen.

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