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RWE schließt mit Wasserversorgung ab

Nachricht vom 27.11.2009
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Nun ist es endgültig. Der Energiekonzern RWE hat einen Schlussstrich unter dem teuren Kapitel American Water gezogen. So sind die Essener die letzten 3,7 Millionen Aktien losgeworden. Für die restlichen 2,1 Prozent kassierten sie an dem Wasserversorger etwa 78 Millionen Dollar.

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RWE trennt sich von American Water

Nach den Angaben von RWE-Chef Jürgen Großmann sei das RWE-Engagement bei American Water abgeschlossen. Nun konzentriert sich der Energiekonzern auf die kommenden Investitionen im europäischen Energiegeschäft. RWE hatte letzte Woche seine Beteiligung von eins 23,5 Prozent zum Preis von 21,63 Dollar je Aktie heruntergefahren. Ein Bankenkonsortium habe sich als Käufer bereit erklärt. Diese Vereinigung nutzt nun ihr Recht, die restlichen Aktien zum gleichen Preis zu übernehmen.

2003 kaufte der deutsche Energiekonzern American Water für 4,5 Milliarden Euro und die Schulden übernommen. Die Ambition im Kauf lag darin, den Energiekonzern zum weltgrößten Wasserversorger umzuwandeln. Der Nachfolger, vom damaligen RWE-Chef Dietmar Kuhnt, Harry Roels gab dieses Ziel jedoch nach einem Strategiewechsel auf. Seither liegen die Steckenpferde von RWE in der Strom- und Gasversorgung.2006 trennte sich RWE vom britischen Wasserversorger Thames Water. Anfang 2008 begann der Verkauf von American Watter.

Ausweitung in Europa und den USA

RWE Chef Großmann möchte den Konzern wieder mehr auf den europäischen Sektor lenken. Nach der Übernahme des niederländischen Versorgers Essent zum 1. Oktober sieht Großmann vor allem in Ost- und Südosteuropa Wachstumpotential. Nur die Öko-Tochter „Innogy“, die sich auf erneuerbare Energien beschränkt, richtet sein Augenmerk weiter auf die USA.







Redaktion Stromvergleich.de: Nadine Rom   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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