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kostenlose Stromwechsel HotlineEEG keine Schuld an Strompreiserhöhung
Nachricht vom 20.11.2009Viele Großversorger, die ab 1. Januar 2010 ihre Strompreise erhöhen, begründen ihre Maßnahme damit, dass die Mehrkosten für Strom aus regenerativen Energiequellen wie Sonnenkraft, Windkraft, Bioenergie oder Wasserkraftwerken und Erdwärme mit Hilfe einer Umlage von allen Stromkunden mit bezahlt werden müssen. Ist das EEG wirklich begründeter Sündenbock?
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Stromversorger suchen Gründe für Strompreiserhöhung
Stromanbieter müssen ihre Strompreise deutlich erhöhen, Schuld dafür hat nach vielen Unternehmensangaben die sogenannte EEG-Umlage. Diese ist die Differenz zwischen den Vergütungskosten für den Erneuerbaren Strom und dem Börsenpreis für herkömmlichen Strom. Nach Unternehmensangaben der großen Energieversorger wird die EEG-Umlage von ungefähr 1,1 Cent pro Kilowattstunde auf 2 Cent im nächsten Jahr ansteigen.
Doch die EEG-Umlage ist nicht der alleinige Sündenbock, weshalb der Strompreis ansteigt. Im Wesentlichen hat der Anstieg drei Gründe.
Aufgrund der Wirtschaftskrise, sind die Stromnachfrage in der Industrie und damit auch der Strompreis an der Börse drastisch gesunken. Die Differenzkosten zwischen dem alternativen Kohle- und Atomstrom auf der einen Seite und der Strom der nach dem EEG vergütet wird auf der anderen Seite wurde daraufhin natürlich größer. Weiterhin hat sich dadurch die EEG-Umlage auf einen geringeren Gesamtstromabsatz als sonst verteilt. Experten sagen, sobald die Wirtschaft wieder in Gang kommt, wird auch die Nachfrage nach Strom wieder stärker steigen. Dann reduzieren sich auf die Differenzkosten und die EEG-Umlage sinkt wieder.
Ab 2010 wird eine neue Ausgleichsmechanismusverordnung in Kraft treten, demnach werden die Bestandteile des Strompreises umgeschichtet. Bisweilen waren Netzdienstleistungen die mit dem EEG-Strom verbunden waren ein Teil der Netzentgelte, diese werden ab 2010 künftig über die EEG-Umlage abgerechnet. Durch die Entlastung der Netzentgelte müssten folglich auch die Strompreise sinken. Jedoch hat sich bisweilen noch kein Stromversorger bereit erklärt, die reduzierten Netzentgelte an seine Kunden weiter zugeben.
Der Ausbau von regenerativen Energien wird auch im Jahr 2010 weiter zu nehmen und konsequent verfolgt werden. Aus klimaschutzpolitischer Sicht ist das Wachstum des Ökostroms natürlich sehr zu begrüßen. Experten kritisieren den Zusammenhand zwischen der EEG-Umlage und der Strompreiserhöhung, auf die sich viele Stromversorger beziehen. Jedoch vergessen viele Stromanbieter, die die günstigen Beschaffungskosten an der Strombörse und die sinkenden Netzentgelte nach an ihre Kunden weitergeben, dass sie mit falschen Karten spielen.
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Redaktion Stromvergleich.de: Patricia vom Merk
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