Was ist Wirbelschichtverfeuerung?
Die Wirbelschichtverfeuerung ist eine thermische, bzw. mechanische Verfahrenstechnick bei der mit Hilfe eines aufströmenden Fluids ein Wirbel aus Feststoffen entsteht. Man spricht auch davon, dass ein Feststoff fluidisiert wird. Der dabei entstehende Wirbel wird dann im Prozess der Wirbelschichtverfeuerung verbrannt. Sinn und Ziel dieses aufwändigen Verbrennungsvorgangs ist die möglichst effizienteste Verbrennung von Feststoffen. Denn umso größer die Oberfläche eines Feststoffes umso besser kann er verbrennen, was die Effizienz entsprechender Verbrennungsanlagen erhöht. Ein weiterer Vorteil des Wirbelschichtverfahrens ist die Umweltschonung. Dadurch, dass der Feststoff mit einer relativ großen Oberfläche verbrennt kann er mit relativ viel Luft reagieren. Es entstehen deswegen so gut wie keine, für den Menschen, hoch toxische Monooxide wie beispielsweise Kohlenstoffmonoxid.
Verbrennung von aufgewirbelten Feststoffen im Wirbelschichtverfeuerungs-Verfahren
Ein weiterer Vorteil der Wirbelschichtfeuerung ist, dass eigentlich jeder Brennstoff verwendet werden kann. Also auch Problembrennstoffe wie Klärschlamm oder Hühnermist. Der Aggregatszustand des Brennstoff spielt bei diesem Verfahren keine Rolle. Je nach Eigenschaft des Brennstoffs muss aber eventuell noch Sand zu der Wirbelschichtfeuerung hinzugegeben werden.