Was ist Waermedurchgangskoeffizient?
Umgangssprachlich benutzt man für das Wort Waermedurchgangskoeffizient ebenfalls den Begriff Wärmedämmwert. Der Waermedurchgangskoeffizient stellt das Maß dar welches den Wärmestromdurchgang durch verschiedene Baumaterialien angibt, wenn auf der Innenseite und der Außenseite unterschiedliche Temperaturen herrschen. In dem Moment wo sich die Innenseitentemperatur am Material, als auch die Außentemperatur am Material, um lediglich 1 Kelvin differenzieren, gibt der Waermedurchgangskoeffizient die Energiemenge an, welche innerhalb von einer Sekunde durch eine Fläche von einem Quadratmeter fließen. Hierbei wird die Energiemenge in Wattsekunden angegeben. Durch eine Neuregelung der Energieeinsparverordnung, kurz EnEV genannt, traten Bestimmungen in Kraft, welche den primären Jahresenergiebedarf, als auch der Transmissionswärmeverlust, durch maximale Grenzwerte bestimmt sind.
Waermedurchgangskoeffizient
Der Wärmedämmwert bestimmter Bauteile, unterliegt ebenfalls dieser Neuregelung durch die EnEV. Ebenfalls bei Bauteilen ist ein maximaler Grenzwert vorgeschrieben, der den Waermedurchgangskoeffizienten ausmacht. In der Regelt gilt die Prämisse, je dichter ein Material, oder mehrere Materialschichten eines Bauteils, umso geringer ist der Waermedurchgangskoeffizient und damit ebenfalls die Heizkosten.