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Was ist Vorauskasse?

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Bei einem Stromtarif muss auch das Kleingedruckte gelesen werden
Verbraucher müssen, um elektrische Energie überhaupt beziehen zu können, in der Regel einen bestimmten Stromtarif abschließen, welcher in einem Vertrag mündet. Allerdings unterscheiden sich die einzelnen Stromtarife in mehreren Punkten. Und da es auf dem deutschen Strommarkt mehr als 9300 verschiedene Tarife gibt, haben die Kunden die Qual der Wahl. Es ist hilfreich, sich der eigenen Wünsche bewusst zu sein und danach die Suche nach dem passenden Anbieter und Tarif zu gestalten. Welche Zahlungsform ist gewünscht? Für welche Strommenge soll der Tarif abgeschlossen werden? Was passiert, wenn der Stromverbrauch die ausgehandelte Strommenge übersteigt? Über alle diese Fragen müssen sich die Verbraucher informieren. Vor allem die Vorauskasse birgt einige Tücken, über die sich die Verbraucher im Klaren sein müssen.

Was bei der Vorauskasse zu beachten ist

Die Vorauskasse ist eine besondere Zahlungsoption, die sich jedoch nicht für jeden eignet. Wer sich dafür entscheidet, sollte den eigenen Stromverbrauch sehr genau kennen und sich sicher sein, diesen Wert nicht zu überschreiten. Zwar ist ein Tarif mit Vorauskasse besonders günstig, allerdings werden für jede Kilowattstunde, die über der vereinbarten und bereits bezahlten Menge Strom liegt, enorme Kosten fällig. Ebenfalls ist darauf zu achten, dass die Verbraucher über genügend Geld verfügen, die Stromkosten komplett im Voraus zu begleichen. Auch ein zu geringer Verbrauch ist nicht von Vorteil, denn nach Abschluss eines Tarifes mit Vorauskasse bekommt man die gegebenenfalls übrig gebliebene Energiemenge nicht erstattet.

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