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Was ist Vakuum?

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Mehr als eine völlige Leere
Findet sich bestimmten Objekten kein Inhalt, gelten sie als leer. Doch auch wenn diese leer sind, herrscht darin noch lange kein Vakuum. Zwar bedeutet der Begriff Vakuum vollständige Leere, doch diese kann eigentlich gar nicht erzeugt werden. Denn es wäre ein dermaßen großer Unterdruck erforderlich, der jegliche Hülle zerstören würde. Und da ein Vakuum an einen geschlossenen Raum gebunden ist, kann es nie ideal erzeugt werden. In der Umgangssprache wird der Ausdruck lediglich mit einem luftleeren Raum gleichgesetzt, doch in einem Vakuum dürfen sich nicht die kleinsten Teilchen befinden. Das heißt, weder Luft noch andere Atome oder gas noch kleinere Teilchen dürfen sich darin befinden.

Verschiedene Arten und Auswirkungen von einem Vakuum

Je nach Vorkommen und Volumenqualität erfolgt eine Unterscheidung zwischen Grob- (Staubsauger), Fein- (Niederdruck-Gasentladungslampen), Hoch- (Elektronenröhren), Ultrahoch- (Teilchenbeschleuniger) und XH-Vakuum (Weltraum). Obwohl der umgangssprachlich luftleere Raum kein Lebensraum ist, können einige Organismen eine bestimmte Zeit darin überleben. Bakteriensporen, Pflanzensamen und –sporen gehören zu diesen besonders widerstandsfähigen Lebewesen. Und auch ein Mensch kann für eine kurze Zeit in einem luftleeren Raum überleben. Denn das Blut beginnt erst nach einigen Augenblicken zu kochen und der Körper kühlt nicht so schnell aus, wie man anfangs annimmt.

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