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Was ist U-Wert?

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Eine irreführende Abkürzung?
Es gibt viele Abkürzungen, die gleich einen ersten Einblick darin bieten, was sich dahinter verbirgt. Doch der Ausdruck U-Wert kann in diese Kategorie nicht eingeordnet werden. Denn der U-Wert ist ein Synonym für den Wärmedurchgangskoeffizienten. Dieser wiederum ist ein Maß für den Wärmestromdurchgang durch eine ein- oder mehrlagige Materialschicht. Allerdings müssen auf den beiden Seiten der Materialschichten verschiedene Temperaturen vorliegen. Das bedeutet, dass der U-Wert die Energiemenge angibt, die in einer Sekunde durch eine Fläche von einem Quadratmeter fließt, wenn sich die außenliegenden Temperaturen auf beiden Seiten stationär um 1 Kelvin unterscheiden. Bestimmt wird der U-Wert durch die Dicke des Materials und die Wärmeleitfähigkeit, Einfluss haben auch die Wärmestrahlung sowie die Konvektion an den Oberflächen.

Bedeutung von dem U-Wert

Der Wärmedurchgangskoeffizient kann berechnet werden. Allerdings hängt die Berechnung von verschiedenen Parametern ab, zu denen beispielsweise der Wärmedurchlasswiderstand sowie der innere Wärmeübergangswiderstand gehören. Seit 2009 hat der U-Wert in Bezug auf die Energiesparverordnung eine besondere Bedeutung. Denn der Primärenergiebedarf und der Transmissionswärmeverlust dürfen bestimmte Grenzwerte nicht übersteigen. Und der Wärmedurchgangskoeffizient hat auf beide Werte einen großen Einfluss.

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