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Was ist Synthetisches Lastprofil?

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Ein synthetisches Lastprofil steht in einem engen Zusammenhang mit dem Netznutzungsentgelt, welches Netznutzer für die Nutzung eines Energienetzes bezahlen müssen. Doch dieser Zusammenhang ist auf den ersten Blick nicht zu erschließen. Für die Berechnung der Netznutzungsentgelte ist der Unterschied, ob der Lastverlauf der jeweiligen Verbrauchsstelle gemessen oder synthetisch berechnet wurde, entscheidend. Denn ein synthetisches Lastprofil wird für Kleinkunden erstellt. Als Kleinkunden gelten Energie- beziehungsweise Stromverbraucher, deren jährlicher Verbrauch bei unter 100.000 Kilowattstunden liegt.

Ein synthetisches Lastprofil – für wen und warum?

Ein synthetisches Lastprofil wird für die Kunden erhoben, die in einem Jahr mit weniger als 100.000 Kilowattstunden Energie beliefert werden. Besonders wichtig ist das Netzentnahmeverhalten der Kunden. Denn anhand dieses Verhaltens wird ein festgelegtes synthetisches Lastprofil erstellt. An diesem Profil orientieren sich die weiteren Berechnungen. Außerdem wird ein synthetisches Lastprofil von dem jeweiligen Netzbetreiber vorgenommen, der sich weitere Berechnungen nach einem geeigneten analytischen Verfahren vorbehalten kann. Für die Kunden im Niederspannungsnetz ohne 1/4h Lastgangmessung gilt ein pauschalisiertes Arbeitsentgelt.

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