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Was ist Stromversorger?

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Vor der Liberalisierung des deutschen Strommarktes 1998 hatten einige weniger Stromversorger eine Monopolstellung inne, die sie im Verlauf der Zeit verloren. Denn nach 1998 hatten alle Stromanbieter die Möglichkeit, sich auf dem Strommarkt zu etablieren und elektrischen Strom anzubieten. Bis heute haben sich ungefähr 910 verschiedene Stromversorger durchgesetzt, von denen jeder seine eigenen individuellen Stromtarife zur Verfügung stellt. Die Verbraucher haben also die Qual der Wahl, denn eine Neuerung brachte die Liberalisierung noch mit sich: für die Verbraucher ist es leichter geworden, den Stromanbieter zu wechseln, nachdem sie einen passenden gefunden haben.

Frag nicht, was du für deinen Stromversorger tun kannst

Denn ein Stromversorger stellt den Verbrauchern eine ausreichende Menge elektrischer Energie zur freien Verfügung. Die Kosten werden in den Tarifen festgelegt, so dass die Stromverbraucher von Anfang an die Konditionen kennen, zu welchen sie einen Vertrag abschließen. Regionale Stromversorger stellen in der Regel auch die Grundversorger der jeweiligen Region dar, die in den meisten Fällen auch das regionale Stromnetz betreiben. Hat ein Stromversorger kein eigenes Stromnetz, kann er gegen die Zahlung des Netznutzungsentgeltes ein fremdes Netz nutzen.

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