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Was ist Stromeinspeisungsgesetz?

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Hinter dem Chaos steckt ein System
Das Stromeinspeisungsgesetz, welches 1991 in Kraft trat, war der Vorläufer des Erneuerbare-Energien-Gesetzes. Der eigentliche Titel für das Stromeinspeisungsgesetz lautet Gesetz zur Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Energien in das öffentliche Netz. Dieses Gesetz war ein Meilenstein, denn zum ersten Mal wurde gesetzlich festgelegt, dass die Energieversorger und –produzenten dazu verpflichtet waren, elektrische Energie, die aus erneuerbaren Energiequellen stammte, in das öffentliche Stromnetz einzuspeisen und die Einspeisung auch zu vergüten. Verantwortlich für die Entstehung des Stromeinspeisungsgesetz war Matthias Engelsberger, welcher sich zum Ende seiner aktiven Bundestagslaufbahn zusammen mit Wolfgang Daniels die Grundidee überlegte.

Zwei Sätze vom Stromeinspeisungsgesetz

Einen Einblick in das Stromeinspeisungsgesetz liefern die Paragraphen eins und zwei. Der erste Paragraph setzte sich mit dem Anwendungsbereich auseinander und besagte: Dieses Gesetz regelt die Abnahme und die Vergütung von Strom, der ausschließlich aus Wasserkraft, … oder aus Biomasse im Geltungsbereich dieses Gesetzes gewonnen wird, durch öffentliche Elektrizitätsunternehmen. Der zweite Paragraph bezog sich auf die Abnahmepflicht und besagte: Elektrizitätsversorgungsunternehmen , die ein Netz für die allgemeine Versorgung betreiben, sind verpflichtet, den in ihrem Versorgungsgebiet erzeugten Strom aus erneuerbaren Energien abzunehmen und den eingespeisten Strom nach §3 zu vergüten.

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