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kostenlose Stromwechsel HotlineWas ist Ok-Power-Label?
Eine selbsternannte Prüfkommission für Ökostrom
im Jahr 2000 schlossen sich der WWF Deutschland, die Verbraucherzentrale Nordrhein Westfalen und das Öko-Institut e.V. zu einer Prüfkommission für Ökostrom zusammen. Das Ok-Power-Label vergibt Gütesiegel für Ökostrom, es wird vom EnergieVision e.V. mit Sitz in Freiburg im Breisgau verliehen. Und wofür wird das Gütesiegel verliehen? Für die Vergabe des Ok-Power-Label wurden verschiedene Kriterien festgelegt, die der Ökostrom erfüllen muss. Ein wichtiges Kriterium für die Vergabe des Gütesiegels ist, dass mindestens 50 Prozent der erzeugten Energie aus regenerativen Energiequellen stammen. Als Energiequellen kommen Wind, Wasser, Sonne sowie Erdwärme oder Biomasse in Frage. Der restliche Anteil der Strommenge kann aus anderen Energiequellen erzeugt werden. Das Ok-Power-Label wird in einem Fondsmodell vergeben. Ein weiteres Kriterium ist, dass die Gewinne aus den ökologischen Stromtarifen in den Bau weiterer umweltfreundlicher Anlagen investiert werden. Die Anlagen müssen bezüglich der Umweltverträglichkeit gewissen Standards genügen.
Kritikpunkte an dem Ok-Power-Label
Es gibt verschiedene Kritikpunkte, die deutlich machen, wie umstritten das Ok-Power-Label ist. Zum einen wird das Gütesiegel immer nur für einen Tarif vergeben. Es ist also möglich, dass ein Energieerzeuger einen Tarif für Strom aus ökologischer Herstellung anbietet, die anderen Tarife jedoch elektrische Energie aus der Verbrennung fossiler Energieträger beinhalten. Außerdem kann Atomstrom als Ökostrom vertrieben werden, wenn an einem anderen Ort in Europa dieselbe Menge ökologischer Energie erzeugt wird.




