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Was ist Nichtleiter?

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Ein Nichtleiter bezeichnet das Gegenteil eines Leiters. Und da ein Leiter ein physikalischer Stoff ist, der über eine gute Leitfähigkeit verfügt, besitzt ein Nichtleiter keine beziehungsweise eine sehr schlechte elektrische Leitfähigkeit. Der Grenzwert liegt bei 10−10 S·cm−1. Aufgrund der geringen Leitfähigkeit werden Nichtleiter auch oft als Isolatoren bezeichnet. Allerdings ist der Ausdruck ein wenig irreführend, denn Isolatoren verfügen in der Regel im Gegensatz zu Nichtleitern über isolierende Bestandteile. Sie haben also keine Leitfähigkeit.

Leiter oder Nichtleiter

Zu den wichtigsten Eigenschaften der Nichtleiter gehört die geringe Leitfähigkeit. Die Elektronen dieser Stoffe sind eng an die Atome gebunden oder die Ionen sind stark in das jeweilige Kristallgitter eingebunden. In diese Gruppe gehören die Nichtmetalle sowie Kohlenwasserstoffe und viele organische Verbindungen. Beispiele für Stoff, die nicht leitfähig sind, gibt es zahlreiche. Am bekanntesten ist jedoch wohl der Kohlenwasserstoff, wenn er in der Modifikation von Diamant oder Bernstein vorkommt. Weitere feste nichtleitende Stoffe sind Keramik, Glas oder Silikone. Es gibt auch gasförmige Nichtleiter, zu welchen unter anderem nichtionisierte, trockene Gase, Luft und Sauerstoff gehören. Ebenso ist der Naturstoff Holz ein sehr schlechter elektrischer Leiter.

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