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Was ist Leistungsfaktor?

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Der Leistungsfaktor und der Wirkfaktor dürfen auf keinen Fall verwechselt werden, denn beide Faktoren geben ein unterschiedliches Verhältnis von der Wirkleistung P zur Scheinleistung S wieder. Der Wirkfaktor wird ausschließlich bei sinusförmigen Strömen und Spannungen aus dem Verhältnis P/S berechnet. Er ist somit gleich dem Kosinus des Phasenverschiebungswinkels φ. Da bei nicht nichtsinusförmigen Größen Oberschwingungen entstehen, kann kein einheitlicher Phasenverschiebungswinkel angegeben werden, so dass der Wirkfaktor nicht zu berechnen ist. Der Leistungsfaktor hingegen gibt das Verhältnis der Wirkleistung zur Scheinleistung an, so

Leistungsfaktor vs. Wirkfaktor

dass sich dafür folgende Formel ergibt: Leistungsfaktor λ = . Der Leistungsfaktor kann immer nur zwischen 0 und 1 liegen.
Die Bedeutung
In Stromversorgungseinrichtungen ist es wichtig, dass bei der Übertragung elektrischer Energie ein möglichst geringer Verlust angestrebt wird. Deshalb muss der Leistungsfaktor möglichst hoch sein. Erstrebenswert ist der Faktor 1. Versorgungsunternehmen schreiben für ihre Energiekunden in der Regel einen Faktor von mindestens 0,9 vor. Ist der Faktor geringer, stellt das Unternehmen für die Blindarbeit eine gesonderte Rechnung.

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