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Was ist Leichtwasserreaktor?

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Leichtes Wasser schwer erklärt?
Alle kennen Wasser, jedoch die Unterscheidung zwischen leichtem und schwerem Wasser macht den Verbraucher Schwierigkeiten. Worin liegt denn nun der Unterschied? Unter leichtem Wasser wird normales Wasser verstanden, welches allerdings über die leichtesten Wasserstoffatome verfügt. Die Wasserstoffatome bestehen vorwiegend aus Protium, dem leichtesten Wasserstoffisotop. Das bedeutet jedoch auch, dass es schweres Wasser gibt. Eine weitere Besonderheit des leichten Wassers ist, dass die Atomkerne des leichten Wasserstoffs dazu neigen, Neutronen einzufangen. Deshalb muss das Reaktorvolumen vergrößert werden und der Urananteil verringert werden.

Der Leichtwasserreaktor – Funktionsweise

Es gibt verschiedene Reaktoren, die sich alle in einigen Eigenschaften unterscheiden. Das besondere Erkennungs- beziehungsweise Charakterisierungsmerkmal von einem Leichtwasserreaktor ist die Nutzung von leichtem Wasser. Es dient als Kühlmittel und Moderator. Ein Leichtwasserreaktor ist ein Leistungsreaktor, der vor allem der Energiegewinnung dient. Es kann zwischen zwei Grundtypen differenziert werden. Einerseits gibt es den Druckwasserreaktor und andererseits den Siedewasserreaktor. Neben der Nutzung in einem Leichtwasserreaktor dient das leichte Wasser auch in vielen Forschungsreaktoren als Kühlmittel und Moderator. 

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