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Was ist Kondensator?

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Auch wenn es auf den ersten Blick anders erscheint, ein Kondensator hat nicht viel beziehungsweise nichts der Kondensation zu tun.

Kondensator und Kondensation

Die Kondensation bezeichnet die Änderung des Aggregatzustandes von Wasserdampf hin zu Wasser, während unter einem Kondensator ein Gerät aus der Elektrotechnik verstanden wird, welches die Fähigkeit hat, elektrische Ladungen und die damit zusammenhängenden Energien zu speichern. Er besteht aus zwei elektrisch leitenden Flächen, die als Elektroden bezeichnet werden und sich in einem geringen Abstand zueinander befinden. In der Regel bestehen die Elektroden aus einem Metall oder Graphit und dienen der Zuführung der elektrischen Energie. Zwischen den Elektroden befindet sich ein Bereich, der im Gegensatz zu den Elektroden isolierend wirkt. Dieser Bereich wird als Dielektrikum bezeichnet.

Funktionsweise eines Kondensators

Ein Kondensator dient der Speicherung elektrischer Ladungen. Aus diesem Grund muss er zunächst mit einer elektrischen Ladung versorgt werden. Das heißt, einem ungeladenen Kondensator wird an die beiden Anschlüsse eine konstante Spannung angelegt. Da die eine Diode positiv und die andere negativ geladen werden, fließt kurzzeitig elektrischer Strom. Diese Spannung kann solange gehalten werden, bis eine Ladung oder die Spannung entnommen wird.

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