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Was ist Hot-Dry-Rock-Verfahren?

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Mithilfe des Hot-Dry-Rock-Verfahrens wird die Erdwärme, eine Form der erneuerbaren Energie, genutzt. Dazu werden unterirdisch Wärmeübertrager zwischen zwei Bohrlöchern installiert und betrieben. Dies geschieht mithilfe von Wasser.

Es wird mit einem Druck von circa 150 bar eingelassen, wodurch sich Risse im Gestein ausweiten bzw. neu bilden. Die Risse bleiben dauerhaft und bilden einen Wärmeüberträger. Während des Hot-Dry-Rock-Verfahrens wird durch eine der Bohrungen kaltes Wasser hinzugeführt. Dieses erwärmt sich durch die Tiefenwärme und kann dann durch eine andere Bohrung wieder entnommen werden.

Erstmalig wurde das Hot-Dry-Rock-Verfahren im Elsass angewendet und getestet. Aufgrund positiver Ergebnisse, wird es auch von einer Stiftung finanziell gefördert, mit dem Ziel ein Kraftwerk mithilfe von Erdwärme zu betreiben.

Hot-Dry-Rock-Verfahren zur Erdwärmegewinnung



Wissenschaftler sind jedoch der Meinung, dass die Gewinnung der Erdwärme nicht in allzu großem Ausmaß stattfinden sollte, da Auswirkungen noch nicht ausreichend erforscht sind. So könnte es beispielsweise durch das Hot-Dry-Rock-Verfahren zu Erdbeben kommen, wie es 2006 bei einem Projekt in Basel geschehen ist.

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