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Was ist Fossil?

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Fossilien sind Zeugnisse des Lebens aus früheren Erdzeitaltern. Sie können in Form von körperlichen Überresten oder als hinterlassene Spuren der Lebewesen auftreten.

Die Entstehung eines Fossils wird in mehrere Phasen eingeteilt. Die Fossilierung von körperlichen Überresten beginnt mit dem Tod des Lebewesens, auf den die Zersetzung folgt. Je nach Sauerstoffgehalt, Umgebungsfeuchtigkeit oder Temperatur, kann der Körper dabei verwesen, faulen, mumifizieren oder durch Inkohlung zu Kohlenstoff abgebaut werden. Während oder nach der Zersetzung kommt es zur Einbettung des Lebewesens in Sand, Schlamm, Salz, mineralische Öle oder Baumharze, wobei die Substanz das spätere Aussehen des Fossils bestimmt. Bei fossilen Muscheln fand zudem häufig eine Entgasung statt, bei der das organische Material zersetzt wurde, und stattdessen Kalkgefüllte Hohlräume entanden. Knochen sind meistens relativ gut erhalten, da sie nicht so schnell verwesen.

Fossil als Zeitzeugnis der Geschichte



Fossile Spuren entstehen hingegen meistens durch Graben, Kriechen oder Laufen der lebendigen Organismen. Dabei werden die Abdrücke durch nachfolgend aufgelagerte Sedimentschichten erhalten.

Die Fossilien, die fossile Energieformen ergeben, sind vor allem abgebaute Pflanzen, die in Jahrmillionen durch Inkohlung zu Braun- oder Steinkohle wurden, oder aus denen durch Zersetzungsprozesse Erdöle und –gase entstanden sind.

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