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Was ist Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffe?

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Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffe, auch unter der Kurzbezeichnung FCKW bekannt, sind Gase der Kohlenwasserstoffgruppe. Sie gehören zur Untergruppe der Halogenkohlenwasserstoffe, da anstelle von einigen Wasserstoffatomen die Halogene Chlor und Fluor in der organischen Verbindung eingebaut sind. Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffe sind sehr stabil, nicht brennbar, haben keinen Geruch, sind farblos und kaum bis nicht giftig.

Da sie aufgrund ihrer Stabilität sehr träge gegenüber Reaktionen sind, verbleiben sie lange in der Atmosphäre. Dabei steigen sie auf und werden von UV-Strahlung zersetzt. Dies bewirkt die Freisetzung von Chlor- und Fluor-Radikalen, die mit dem Ozon aus der Ozonschicht reagieren und schädigenden Einfluss haben.

Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffe kurz FCKW



1929 gelang es Thomas Midgley erstmalig Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffe herzustellen. Dieser Vorgang ist nicht sehr einfach, da es bei falscher Durchführung zu Explosionen kommen kann. Ab 1930 gelang es jedoch auch technisch Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffe herzustellen. Seitdem fanden sie Verwendung als Kältemittel für Kältemaschinen und Treibgas in Sprühdosen und Schaumstoffen.

Damit war es vielfach möglich, dass Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffe in die Atmosphäre gelangen. In den 80iger Jahren wurde erstmalig die Schädigung der Ozonschicht entdeckt und weiter beobachtet, weshalb die Herstellung und Nutzung von Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffen seit 2000 stark eingeschränkt ist und mittlerweile vielfach untersagt.

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