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Was ist Exit-Modell?

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Ähnlich dem Entry-Exit-Modell stellt das Exit-Modell ein Abrechnungssystem innerhalb der Stromindustrie dar. Erzeugte Energie muss über ein Versorgungsnetz an den Verbraucher geliefert werden. Dabei zahlt ein Energieanbieter an der Stelle der Energieentnahme (Exit) aus dem Versorgungsnetz eine Gebühr an den Netzbetreiber.

Die Einspeisung von eigenem Strom in das Stromnetz ist dagegen kostenlos. Das heißt, dass sämtliche Netzbetreiber, die sich entlang der Versorgungsstrecke befinden kein Geld erhalten, lediglich der Netzbetreiber am Entnahmepunkt erhält eine Zahlung für das genutzte Stromnetz. Mithilfe des Exit-Modells wird die Abrechnung für die Nutzung des Versorgungsnetzes erheblich erleichtert.

Das Exit-Modell für die vereinfachte Abrechnung



Vorher mussten Stromerzeuger an jeden Betreiber, der sich entlang der Versorgungsstrecke befindet, eine Gebühr auf Grundlage einzeln abgeschlossener Verträge zahlen. Dadurch sind die Kosten für die Nutzung über große Distanzen äußerst hoch gewesen.

Eine Erweiterung des Exit-Modells ist das Entry-Exit-Modells, bei dem auch an der Einspeisungsstelle eine Gebühr entrichtet werden muss. Dieses wird vor allem für die Abrechnungen auf dem Gasmarkt verwendet, da es den Vorstellungen einer Liberalisierung eher entspricht.

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