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Was ist Erdwärme?

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Die Erdwärme befindet sich innerhalb der Erdkruste und ist aus verschiedenen Prozessen entstanden. Ein Teil davon ist das Resultat aus Zeiten der Erdentstehung vor ca. 4,6 Milliarden Jahren, wobei Materie erhitzt und potentielle Energie zu Wärme umgewandelt wurde.

Diese hat sich in der Erde angesammelt, da dortige Gesteinsschichten eine geringe Wärmeleitfähigkeit aufweisen und die Wärme somit nicht entweichen konnte. Eine weitere Grundlage für die Erdwärme ist der natürliche Zerfall radioaktiver Atome in der Erde, bei dem die natürliche Kernenergie entsteht. Auch die Sonneneinstrahlung trägt einen Teil zur Entstehung der Erdwärme bei.

Erdwärme als erneuerbare Energie



Da die Erdwärme eine länger währende Energiequelle darstellt, entwickelten Wissenschaftler in den letzten Jahren Techniken, um diese Wärme nutzbar zu machen. So wird Erdwärme heute auf vielfältige Weise verwendet, etwa zur Stromerzeugung, zu Heizzwecken oder für Kühlanlagen. Als Alternative zu den fossilen Energieträgern gibt es zudem staatliche Förderungen bei Verwendung von Erdwärme in Stromerzeugenden Anlagen.

Der Einsatz der erneuerbaren Energieform ist derzeit jedoch nur begrenzt möglich, da in vielen Gebieten die Gewinnung der Erdwärme bisher noch unwirtschaftlich ist und Auswirkungen noch nicht vollständig erforscht sind.

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