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Was ist Erdöl?

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Erdöl, auch Rohöl genannt, besteht wie Erdgas aus Kohlenwasserstoffen, ist jedoch ein flüssig-zäher Stoff. Da es in Hohlräumen aufgrund seiner Dichte nach oben steigt, wurde es bereits früh entdeckt und genutzt, beispielsweise als Bitumen, Schmierstoff oder für Flammenwerfer. Seit 1855 dient Erdöl für die Herstellung von Kerosin und ist heute weiterhin als Ausgangsstoff in Industrie und für Kraftstoffe nützlich.

Erdöl entsteht durch die Ablagerung toter Meeresorganismen, die aufgrund mangelnden Sauerstoffs nicht komplett zersetzt werden können. Dadurch entstehen Faulschlämme, die durch Sedimente überdeckt werden. Dabei herrschen hoher Druck und hohe Temperaturen. Deshalb werden die Kohlenwasserstoffe aus der Biomasse aufgetrennt und sammeln sich in Speichergesteinen als Erdöl an. Je nach Entstehungsort ist Erdöl farblos oder schwarz, flüssig oder eher dickflüssig. Durch den enthaltenen Schwefel hat es einen typischen scharfen Geruch.

Erdöl - Bruder des Erdgases



Das Erdöl wird mittels Bohrungen gewonnen und anschließend mit Öltankern oder über Rohrleitungen zu den Verbrauchern transportiert.
In Raffinerien findet die Weiterverarbeitung zu Heizöl, Kerosin, Benzin oder Teeren und Wachsen statt.
Da Erdöl wie Erdgas in den letzten Jahrzehnten stark genutzt wurde, schwinden auch hier allmählich die Reserven und es wird hinsichtlich möglicher Alternativen geforscht.

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