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Was ist Entry-Exit-Modell?

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Das Entry-Exit-Modell dient als Abrechnungssystem der Vergütung von Energietransportleistungen.

Nachdem in vergangenen Zeiten die Herstellung und die Verteilung der Energie über einen Betreiber liefen, ist heute ein vergrößerter durch Globalisierung hervorgerufener Energiemarkt vorhanden. Innerhalb dieses Energiemarktes schließen Kunden häufig Energielieferungsverträge mit überregionalen Unternehmen ab. Die Energie muss dann über fremde Energienetze transportiert werden. Ohne das Entry-Exit-Modell müssen Energiehändler mit sämtlichen Gasnetzbetreibern, die sich entlang der Versorgungsstrecke befinden, Verträge für die Nutzung abschließen. Dies verursacht hohe Kosten und vermindert die Wettbewerbsmöglichkeiten.

Entry-Exit-Modell für leichtere Energieversorgung



Ziel des Entry-Exit-Modells ist es demnach, die Abrechnungen zur Nutzung der Versorgungsstrecken zu vereinfachen und zu vereinheitlichen. Die Idee besteht dabei darin, an einem Punkt der Strecke die Energie (z.B. Gas) einzuspeisen (Entry) und dafür eine Gebühr zu zahlen. An einem anderen Teil der Strecke wird dann die Energie unter Aufwendung einer zweiten Gebühr entnommen (Exit). Somit fallen lediglich zwei Gebühren an, egal wie viele Gasnetzbetreiber sich entlang der Versorgungsstrecke befinden.

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