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Was ist Endlagerung?

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Mit dem Begriff Endlagerung ist die endgültige Entsorgung von Abfällen (radioaktive Abfälle, CO2) in spezielle Einrichtungen gemeint. Das Endlager muss dabei nicht überwacht, kontrolliert oder repariert werden. Für gewöhnlich sind die eingelagerten Stoffe auch nicht wiederverwertbar, da sie für die Umwelt eine Gefahr darstellen.

Die Endlagerung geschieht in einem Mehrbarrierensystem, welches die Schadstoffe zurückhalten und isolieren soll. Die Barrieren können in technischer Form als Verpackungen und Schachtverschlüsse oder in natürlicher Form, z.B. geologische Formationen, die kaum Wasser hindurch lassen, vorhanden sein.

Da die Endlagerung hauptsächlich erdnah stattfindet, kommt es über lange Zeit mittels des Grundwassers zur Diffusion der Schadstoffe in die Biosphäre.

Die Endlagerung in ihrer Problematik



Dies stellt ein Hauptproblem dar, und wird vor allem bei radioaktiven Abfällen stark kritisiert.
Für hochradioaktive Stoffe wird bereits nach Lösungen für eine sichere Endlagerung gesucht und auch teilweise schon umgesetzt, wobei hier vor allem die Menge und die Halbwertszeit der Stoffe berücksichtigt werden muss. Beispielsweise laufen in einigen Ländern Forschungen, in denen die Umwandlung der Nuklide in stabile, also nicht radioaktive Atomvarianten untersucht wird. Bisher ergab sich daraus jedoch keine zufrieden stellende Lösung.

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