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Was ist Eigenbedarf?

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Dampfkraftwerke zum Beispiel haben für den Betrieb der Speisepumpe einen Eigenbedarf an Energie, dass heißt sie müssen mit ihrer Stromversorgung für den Betrieb der zur Energiegewinnung erforderlichen Geräte sorgen. Der Eigenbedarf dieser Geräte liegt je nach Kraftwerksart zwischen 1 und 8 %.
Kraftwerke mit Eigenbedarfsversorgung müssen so konzipiert sein, dass eine Schwarzstartfähigkeit ausgeschlossen ist. Oft sind die Anlagen mit Notstromaggregaten (Dieselölbetrieb) ausgerüstet, damit im Falle eines Totalausfalles mit diesen Aggregaten die zum Hochfahren des Kraftwerkes nötige Energie wieder selbst erzeugt werden kann. Die häufigsten Kraftwerke die mit Eigenbedarf betrieben werden, sind die Kohlekraftwerke und die Kernkraftwerke. Hier sind verschiedene Lüfter, Züge und Pumpen zu betreiben.

Was selbst benötigt wird

In Kohle- und in Kernkraftwerken sind große Dieselgeneratoren vorhanden die als Notstromaggregate anfahren um den Eigenbedarf in der Startphase des Kraftwerkes zu decken. Sobald das Kraftwerk den Betrieb wieder aufgenommen hat schalten diese Dieselgeneratoren sich automatisch ab und der Eigenbedarf wird wieder mittels Kraftwerkleistung erzeugt.

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