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Was ist Drosselspule?

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Drosselspulen sind Magnetfeld erzeugende Bauelemente in der Elektrotechnik und werden zur Stromversorgung elektrischer bzw. elektronischer Geräte und in der Leistungselektronik eingesetzt, um unerwünschte Frequenzen zu dämpfen oder Energie zu speichern. Drosselspulen besitzen mindestens einen Wickel eines Stromleiters (beispielsweise aus Kupferlackdraht), durch den der Laststrom fließen kann.

Dieser Wickel windet sich um einen Spulenträger, der einen magnetisierbaren Kern beinhaltet. Je nach Anzahl der Windungen der Trägergröße oder des Kernmaterials hat die Drosselspule unterschiedliche induktive Eigenschaften.

Mithilfe der Fähigkeit zur Selbstinduktion (ein Magnetfeld erzeugen) können Drosselspulen hochfrequente Wechselstromamplituden schwächen, Störstrahlungen vermindern, Stromanstiegsflanken abflachen oder elektrische Energie speichern. Sie werden auch eingesetzt um Wechselströme unterschiedlicher Frequenzen voneinander zu trennen. In diesem Fall sind Drosselspulen mit Kondensatoren kombiniert.

Drosselspule in der Elektrotechnik



Aufgrund der unterschiedlichen Anwendungsgebiete, der Schaltungstechnik oder der speziellen Bauform gibt es in der Elektrotechnik diverse Bezeichnungen für Drosselspulen. Anwendungsbezogen werden z.B. die Begriffe Speicherdrosseln, Filterdrosseln und Dämpfungsperlen genutzt, aufgrund der Schaltungstechnik Transduktordrosseln oder Luftdrosseln und in Bezug auf ihren Bau Ringkerndrosseln, Toroiddrosseln oder Mikroinduktivitäten.

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