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Was ist Dreiphasenstrom?

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Dreiphasenstrom, auch Dreiphasenwechselstrom genannt, ist ein Drehstrom in der Elektrotechnik, der aus drei Wechselströmen mit gleicher Frequenz beseht. Diese haben zueinander eine Phasenverschiebung um 120°. Unter einer Phasenverschiebung können Sie sich drei Sinuskurven vorstellen, die nicht exakt übereinander liegen, sondern ihre Nullstellen immer in bestimmten Abständen voneinander haben. Der Beginn der jeweiligen Kurven ist also zeitlich versetzt.

Dieses Verhalten wird umgesetzt, indem drei Spulen in einem Generator Kreisförmig versetzt angeordnet werden und dann entsprechend zeitlich versetzte Wechselspannungen erzeugen. Die Herstellung und Fähigkeiten des Dreiphasenstroms beschäftigten seit dem 19. Jahrhundert viele Wissenschaftler, so etwa Michail Ossipowitsch Doliwo-Dobrowolski, der sich 1888 mit dem Dreiphasenwechselstrom beschäftigte und daraufhin den Namen Drehstrom einführte.

Dreiphasenstrom für sehr hohe Leistungen



Der Nutzen des Dreiphasenstroms liegt, aufgrund der guten Transformationsfähigkeit, im Transport und der Verteilung elektrischer Energie über z.B. Hochspannungsnetze.

Weiterhin wird er für Drehstrommotoren genutzt, mit denen hohe Leistungen erzielt werden können. Zudem erzeugen Dreiphasenströme gleichmäßige Drehfelder (Magnetfelder, die sich um eine Rotationsachse drehen), die in Maschinen zu Antriebszwecken oder zum Gewinnen elektrischer Energie dienen.

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