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Was ist Drehstrom?

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Der Drehstrom wurde im 19. Jahrhundert erfunden und ist heute weltweit verbreitet. Mithilfe von Drehstrom kann elektrischer Strom kilometerweit geleitet werden.

Der Drehstrom besteht aus Wechselströmen die in drei Phasen ablaufen. Zur Erzeugung der Ströme werden drei Spulen mit Abstand um ein Magnetfeld angelegt. Dieses Magnetfeld dreht sich und erschließt damit eine Kreisbahn. Bei der Drehung des Magnetfeldes entstehen durch die Spulen drei Wechselspannungen.

Da die Spulen jedoch zeitlich verschoben die Spannung hervorrufen, sind diese phasenverschoben. Am besten kann man sich den Vorgang mit drei Sinuskurven in einem Diagramm vorstellen, die zeitlich versetzt beginnen. Nimmt man sich ein solches Diagramm zur Auswertung der Wechselspannungen zu Hilfe, so bemerkt man, dass alle drei Spannungen zu einem Zeitpunkt immer den Wert Null ergeben.

Drehstrom für mehr Energie



Aufgrund dieser Eigenschaft ist es möglich die Spulen miteinander zu verbinden. Dies kann Sternförmig oder Dreieckförmig geschehen. Durch die Verbindung der Spulen sind nicht mehr so viele Leitungen nötig und ein Drehstrommotor kann auch einfache Weise gebaut werden. Weiterhin hat man durch den Drehstrom eine höhere Energie zu Verfügung, da drei Wechselspannungen mehr Energie bringen als eine.

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