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Was ist Differenzbilanzkreis?

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Mithilfe des Bilanzkreises werden Stromlieferanten und Stromkunden zusammengefasst. Einem Netzbetreiber muss die jeweilige Anzahl mitgeteilt werden.

Dies ist notwendig, um, wenn nötig, einen Ausgleich zu schaffen, da normalerweise ein Gleichgewicht zwischen beiden Gruppen herrschen soll. Teilweise kann jedoch die Menge des Eingespeisten Stroms nicht vollständig vom Kunden abgenommen werden, oder es besteht ein Mangel an Strom. Deshalb kommt es dann zu Fahrplanlieferungen von anderen oder an andere Bilanzkreise.
Der Differenzbilanzkreis wird dann genutzt, um die Differenz zwischen dem gesamten eingespeisten Strom und der Lieferung an andere Bilanzkreise zu ermitteln.

Differenzbilanzkreis ermittelt buchhalterisch doe Stromversorgung



Damit soll der prognostizierte Verbrauch mit dem tatsächlichen Verbrauch verglichen werden. Einen Differenzbilanzkreis müssen alle Betreiber von Verteilernetzen führen, die mindesten 100.000 Kunden beliefern. Dabei werden nur Letztverbraucher berücksichtigt, die jährlich bis 100.000 Kilowattstunden nutzen. Die Grenzen dürfen jedoch auch angehoben oder gesenkt werden, müssen aber für alle Verbraucher innerhalb eines Bilanzkreises gleich sein.

Die Differenzbilanzkreise müssen anschließend ausgewertet und auf den Internetseiten der Netzbetreiber veröffentlicht werden.

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