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Was ist Darrieus-Rotor?

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Der Darrieus-Rotor ist eine Form der Windenergieanlagen und wurde 1931 von Georges Darrieus (1888 bis 1979) erfunden.
Technische Grundlage des Rotors ist eine senkrechte Rotationsachse, an deren Enden bogenförmige Rotorblätter befestigt sind. Durch diese Konstruktion sieht die Windanlage ähnlich aus wie ein Schneebeesen und trägt deshalb den Spitznamen egg-beater.

Um den Nutzen der Darrieus-Rotoren zu testen, wurden sie seit den 80iger Jahren vielfach eingesetzt und erpropt. Dabei fanden Wissenschaftler heraus, dass die Darrieus-Rotoren nicht dieselbe Energie liefern können, wie gewöhnliche Windkraftanlagen. Dies liegt, daran, dass an einigen Stellen bei der Drehbewegung keine ausreichende Windumströmung stattfindet.

Die Windströmung selbst ergibt sich aus Drehgeschwindigkeit des Rotors und der momentanen Windgeschwindigkeit. Diese Werte ändern sich während einer Umdrehung ständig. An den Stellen, wo Dreh- und Windrichtung parallel zueinander stehen, wird der Rotor auch teilweise durch Reibung abgebremst.

Darrieus-Rotor als günstige Windenergieanlage



Die Vor- und Nachteile des Darrieus-Rotors ergeben sich demnach aus der Bauweise. Durch die senkrechte Achse ist die Windrichtung für die Funktion irrelevant. Weiterhin ermöglichen bodennahe Getriebe und Generatoren eine einfache und günstige Wartung. Auch die Installation der Rotoren ist durch entsprechende Materialien günstig, Allerdings müssen Rotorblätter häufiger erneuert werden, da sie durch wechselnde Strömungslasten stärkerer Belastung ausgesetzt sind.

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