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Was ist Curie?

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Sie wurde 1867 als Marie Sklodowska (nach ihrer Hochzeit Curie) in der polnischen Hauptstadt Warschau geboren, lebte aber später in Frankreich. Sie untersuchte u.a. die Strahlung von Uranverbindungen und prägte die Bezeichnung “radioaktiv”. Im Jahr 1903 erhielt sie für ihre Forschungen anteilig den Nobelpreis für Physik, und 1911 den Nobelpreis für Chemie.


Marie Curie- die große Physikerin


Gemeinsam mit ihrem Mann Pierre Curie entdeckte sie die chemischen Elemente Polonium und Radium. Bislang ist Marie Curie die einzige Frau, die mehrfach mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurde und ihn noch dazu auf zwei verschiedenen Gebieten erhalten hat!


Sie feierte ihre Erfolge in Paris


Marie Curie wuchs im russischen Teil Polens auf, ging aber zum Studium nach Paris, weil Frauen in Polen Ende des 19. Jh. noch nicht studieren durften. Nach der Zuerkennung ihres Physik-Nobelpreises übernahm sie ab 1904 an der Sorbonne in Paris die Leitung der wissenschaftlichen Arbeiten im Universitätslabor. Zwei Jahre später kam ihr Mann bei einem Unfall ums Leben, und Marie Curie übernahm ab 1908 seinen Lehrstuhl für Allgemeine Physik. Damit war sie die erste Frau, die an der Sorbonne lehren durfte. Im ersten Weltkrieg arbeitete sie als Radiologin in verschiedenen Krankenhäusern und arbeitete ab 1921 auch in Amerika an verschiedenen Projekten mit. Seit 1914 war sie die Leiterin des Radium-Instituts in Paris und starb 20 Jahre später am 4. Juli 1934 im Sanatorium Sancellemoz bei Passy (Hochsavoyen) vermutlich an den Folgen ihrer langjährigen Arbeit mit radioaktiven Elementen

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