Startseite Stromlexikon Clean Development Mechanism (CDM) 

Was ist Clean Development Mechanism (CDM)?

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Der CDM- Mechanismus wurde während der internationalen Klimakonferenz in Kyoto entwickelt und soll ermöglichen, dass Industrienationen und Entwicklungsländer gemeinsam an Umweltprojekten in den Entwicklungsländern arbeiten. Im Rahmen des Clean Development Mechanism(CDM) (deutsch: Mechanismus für umweltverträgliche Entwicklung) werden beispielsweise Solaranlagen installiert, die ein Unternehmen aus einem Industrieland finanziert.

Klimaschutz in den Entwicklungsländern fördern


Dank Solarstrom gehen die Emissionen von Treibhausgasen vor Ort zurück, und der Investor erhält Zertifikate dafür, die er wiederum in seinem eigenen Unternehmen einsetzen kann, um schädliche Gase einzusparen. Wenn er die Emissionszertifikate nicht selbst braucht, kann er sie auch an andere Unternehmen verkaufen.












Der Clean Development Mechanism (CDM) hilft der Umwelt durch klare Maßnahmen

Die internationale Staatengemeinschaft hat genaue Kriterien und Verfahren für den Clean Development Mechanism (CDM) festgelegt. Es wird im Vorfeld berechnet, wie viel Energie eine Region innerhalb der Entwicklungsländer verbrauchen wird, wenn alles so weiter geht wie bisher und was sich durch regenerative Anlagen einsparen lässt, die dann mithilfe des CDM errichtet werden. Die Einsparungen beim Ausstoß der Treibhausgase werden zu Anfang und nach der Fertigstellung jedes einzelnen Projekts durch unabhängige Organisationen (z. B. TÜV) geprüft und bestätigt. Die Organisationen müssen von den Vereinten Nationen beglaubigt sein und bestimmte Auflagen erfüllen. Sie haften für ihre Bewertungen der Projekte und können bei Fehlverhalten ihre Prüfvollmacht verlieren.


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