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Was ist Braunkohlekraftwerk?

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Dieses Kraftwerk arbeitet im Grundlastbereich und muss sich daher keinen nachfragebedingten Schwankungen anpassen. Es befindet sich meist in unmittelbarer Nähe Abbaugebiet der Braunkohle, sodass der Brennstoff schnell nachgeliefert werden kann. ES fährt fast immer unter Volllast, und wenn einzelne Blöcke der Anlage gewartet werden müssen, schaltet man sie einfach ab.

Das Braunkohlekraftwerk sichert unseren Grundbedarf an Energie


Bevor die Kohle im Braunkohlekraftwerk verbrannt wird, lagert sie dort zunächst in zerkleinerter Form, ehe sie gemahlen und getrocknet wird. Dabei bleibt nur noch Kohlestaub übrig, der gemeinsam mit vorgewärmter Luft über einen Brenner in den Dampferzeuger geleitet und dort verbrannt wird. In dem Kessel wird erhitzt der Kohlestaub in einem Rohrsystem Wasser zu Hochdruckdampf von sehr hoher Temperatur. Dieser Dampf treibt nun eine Turbine mit einem gekoppelten Generator zur Stromerzeugung an.

Braunkohle wird künftig an Bedeutung verlieren


Moderne Braunkohlekraftwerke erreichen Wirkungsgrade zwischen 40 und 45 Prozent, und in Zukunft sollen auch Wirkungsgrade von bis zu 50 Prozent möglich sein. Um mit weniger zugeführter Braunkohle mehr Strom produzieren zu können, wird seit Jahren an der Entwicklung neuer Kraftwerkstechniken und Vortrocknungsverfahren gearbeitet. Der Braunkohleabbau ist allerdings mit enormen Eingriffen in die Natur und ihrer Ökosysteme verbunden, weshalb die Braunkohle wie alle anderen fossilen Brennstoffe auch künftig immer mehr durch regenerative Energiequellen ersetzt werden wird, die nahezu unbegrenzt verfügbar sind und auf CO2-neutrale Art Strom erzeugen, was in einem Braunkohlekraftwerk und anderen Anlagen zur fossilen Energiegewinnung nicht möglich ist.


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