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kostenlose Stromwechsel HotlineWas ist Braunkohle?
Entstehung und Eigenschaften der Braunkohle
Sie hat einen höheren Schwefelgehalt als Steinkohle und ist poröser. Anhand ihrer äußeren Eigenschaften wird die Braunkohle in verschiedene Gruppen wie die Weichbraunkohle und die Hartbraunkohle unterteilt. Die chemische und physikalische Beschaffenheit sowie technologische Eigenschaften ordnen sie zudem in Kategorien wie Brikettierkohle oder Braunkohlekoks ein.
Diese Kohle wird vielseitig genutzt
Die deutschen Braunkohlevorräte reichen schätzungsweise noch 231 Jahre aus, und man nutzt den fossilen Brennstoff auf unterschiedliche Weise. In Kokereien wird Braunkohle zu Braunkohlekoks verarbeitet, was man dann bei der Filtration, einem mechanischen Verfahren zur Trennung und Reinigung von Substanzen, eingesetzt. Rohbraunkohle wird in Kohleveredlungswerken zu Festbrennstoffen wie beispielsweise Briketts verarbeitet. Wenn die Braunkohle gemahlen und getrocknet wird, kann man sie als Brennstoff zur Stromerzeugung nutzen; bis zu 35 Prozent der deutschlandweit benötigten Primärenergie wird über den Brennstoff Braunkohle bereitgestellt. Dennoch ist ihre Nutzung nicht ganz unproblematisch, weil man für den Abbau der Kohle stark in die Natur eingreift und die Ökologie der Bergbaureviere maßgeblich ändert. Wie alle anderen fossilen Energieträger auch, soll Braunkohle daher künftig verstärkt durch erneuerbare Energiequellen ersetzt werden.




