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Was ist Blockheizkraftwerk?

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Es ist modular, also nach dem Baukastenprinzip, aufgebaut und produziert über das Verfahren der Kraft-Wärme-Kopplung Strom und Wärme. Der Energieerzeuger wird im Blockheizkraftwerk (BHKW) durch Verbrennungsmotoren, die mit Diesel, Gas oder Raps-Methyl-Ester (RME) betrieben werden oder auch mit einer Gasturbine angetrieben.

Das Blockheizkraftwerk (BHKW) erzeugt umweltschonend Energie


Für die Arbeit werden meist mehrere Module aus Gasmotor, Generator und Wärmetauscher parallel geschaltet und wieder abgestellt, wenn der Leistungsbedarf gering ist. Diese Kraftwerke arbeiten effektiver als viele andere, weil sie auch die bei der Stromgewinnung entstehende Abwärme nutzen anstatt sie unverbraucht als Kühlwasser in die Flüsse zu leiten. Dadurch werden Energie und Kosten gespart. Blockheizkraftwerke arbeiten zwar nicht ausschließlich mit erneuerbaren Energien, können die Nutzung fossiler Brennstoffe aber stark optimieren, sodass man weniger Brennstoffe benötigt und genauso viel oder mehr Energie aus ihnen erzeugen kann.

Das Heizkraftwerk wird in drei Arten unterteilt


Wenn sich entsprechend des lokalen Wärmebedarfs Leistung freisetzt, handelt es sich um ein wärmegeführtes Blockheizkraftwerk. Die Heizleistung wird über einzelne Aggregate geregelt, die je nach Bedarf zu- oder abgeschaltet werden. Der entstehende Strom wird durch die Anlage selbst verbraucht oder ins Netz eingespeist. Gibt ein Blockheizkraftwerk (BHKW) seine Leistung gemäß des lokalen Strombedarfs ab, spricht man von einem stromgeführten Kraftwerk. Die nicht nutzbare Wärme wird hier für die spätere Nutzung gespeichert. Diese Art des Blockheizkraftwerks findet man häufig auf Inseln, denn die sind in vielen Fällen vom öffentlichen Netz des Festlandes getrennt. Als dritte Form ist noch das netzgeführte Blockheizkraftwerk zu nennen, dessen Leistung von einer zentralen Stelle aus für mehrere Anlagen vorgegeben wird.

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