Startseite Stromlexikon Blitzschutz 

Was ist Blitzschutz?

Anzeige
Bauwerke und Gebäude sind mit einem Blitzschutz ausgestattet, weil ein Blitzeinschlag sonst verheerende Folgen haben kann. Die dabei entstehende Hitze kann das Wasser in Gebäuden explosionsartig verdampfen lassen und ein Feuer verursachen. Wenn ein Blitz direkt oder über sein starkes elektromagnetisches Feld in elektrische Leitungen oder Rohrsysteme einschlägt, richtet er Schäden im Inneren des Hauses und im Stromkreis an.

Ohne Blitzschutz ist jedes Gewitter eine große Gefahr


Ein Blitzschutzsystem bestehend aus dem äußeren und inneren Blitzschutz ist daher unbedingt zu installieren. Sie leitet den Blitzstrom über einen definierten Strompfad, auf dem nur wenig Ohm-Widerstand herrscht, vom Gebäude ab.

Verschiedene Arten des Blitzschutzes erhöhen die Sicherheit


Meist schlägt der Blitz in die so genannte Fangeinrichtung (z.B. Stangen, Drähte oder Seile) ein, wo die Ladung ausgeglichen wird, denn in der Vorrichtung konzentrieren sich Ladungsträger, die entgegengesetzt zur Ladung der Wolke sind. Der Blitz wird so zur Fangeinrichtung gezogen und entschärft. Die Fangeinrichtung gehört zum äußeren Blitzschutz, der zudem über das Blitzkugelverfahren zur Ermittlung möglicher Einschlagstellen unterstützt wird. Von der Fangeinrichtung wird der Blitzstrom dann über die Ableitungsanlage zur Erdungsanlage geleitet, die den Strom zur Erde transportiert. Der innere Blitzschutz umfasst alle Maßnahmen zum unmittelbaren Schutz elektrischer Anlagen und Installationen vor Blitzeinschlag. Fangeinrichtungen müssen einen gewissen Abstand zu geerdeten Teilen wie Antennen oder elektrischen Leitungen aufweisen um Lichtbögen zu vermeiden. Kann dieser Abstand nicht eingehalten werden, muss ein Potentialausgleich die elektrische Spannung zwischen den leitfähigen Körpern reduzieren und den Erdungswiderstand senken.

Hier alle Stromtarife vergleichen

stromverbrauch
plz