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Was ist Biomasseheizkraftwerk?

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In einem Biomasseheizkraftwerk (MBHKW) wird durch die Verbrennung fester Biomasse Strom gewonnen. Darüber hinaus erzeugt die Anlage Fern. bzw. Nahwärme, die Gebäude beheizt und mit Warmwasser versorgt. Durch die Arbeitsvorgänge selbst entsteht zudem Prozesswärme. Wenn hingegen ausschließlich Wärme erzeugt wird, spricht man von einem Biomasseheizwerk (BMHW).

Hier wird Biomasse in nutzbare Energie umgewandelt


Als Brennstoffe kommen im Biomasseheizkraftwerk u.a. Holzspäne aus unbehandeltem Frischholz der Forstwirtschaft oder Altholz zum Einsatz. Daneben werden auch Stroh, Textilfasern und das so genannte China-Riesenschilf als Biomasse verbrannt.

Das Biomasseheizkraftwerk wird in drei Typen unterteilt


Da wäre zunächst das Biomasse-Dampfkraftwerk, wo der Brennstoff in einem extra auf ihn abgestimmten Dampfkessel verbrannt wird. Die meisten dieser Anlagen arbeiten mit Rostfeuerungen, wobei der Brennstoff auf einem mechanisch angetriebenen Rost getrocknet gezündet und verbrannt wird. Die OCR-Anlagen bilden den zweiten Typ Biomasseheizkraftwerk. Hier kommt ein durch Wärmeträgeröl beheizter Rauchrohrwärmetauscher zum Einsatz, der mit heißen Rauchgasen beaufschlagt wird. Das Wärmeträgeröl erhitzt sich dadurch auf bis zu 400 Grad und wird nun der ORC-Anlage zugeführt, wo über einen Dampfprozess Strom entsteht. Als dritte Form der Bomasseheizkraftwerke gibt es die thermischen Biomassevergaseranlagen, wo die Biomasse per Pyrolyse vergast, gewaschen und dann in einem Gasmotor verbrannt wird.

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