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Was ist Biomasse?

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Die organischen Substanzen die Lebewesen, also Menschen, Tieren und Pflanzen hinterlassen, werden als Biomasse bezeichnet. In der Energiewirtschaft sind Pflanzen in lebendiger und abgestorbener Form interessant, aber auch Holz wird genutzt um daraus auf umweltfreundliche Art Energie zu gewinnen.

Mit der Biomasse zur umweltfreundlichen Energie


Energieträger wie Erdöl sind allerdings keine Biomasse, auch wenn das Öl organischen Ursprungs ist. Seine Entstehung ist jedoch das Ergebnis geologischer Prozesse über mehrere Millionen Jahre, während Biomasse permanent u.a. durch chemische Vorgänge oder Fäulnisprozesse entsteht. Sie dient beispielsweise als Ausgangsstoff für ökologischen Fahrzeugkraftstoff und Holzpellets für Biomasse-Heizkraftwerke und trägt dazu bei, dass weniger fossile Substanzen wie Kohle oder Erdgas bei der Energiegewinnung gebraucht werden.

Als nachwachsender Rohstoff ist sie nahezu unbegrenzt verfügbar


Da Biomasse permanent und überall anfällt, steht sie praktisch unbegrenzt als Energieträger zur Verfügung. Wenn organische Substanzen verfaulen entsteht außerdem Biogas, das in speziellen Biogasanlagen in Energie umgewandelt wird. Umweltschützer stehen der Nutzung von Biomasse allerdings auch kritisch gegenüber, weil Ökosysteme angegriffen oder zerstört werden, wenn man beispielsweise Wälder rodet um Holz für die Energiegewinnung zu bekommen. Die Brandrodung setzt zudem wieder große Mengen CO2 frei, was man durch die Nutzung ökologischer Energiequellen ja eigentlich verhindern will. In Deutschland werden aus Biomasse überwiegend Brennholz und Futtermittel für Haus- bzw. Nutztiere hergestellt, aber sie dient dank des Erneuerbare- Energien- Gesetzes (EEG) inzwischen auch zunehmend der Stromgewinnung in Biomasseheizkraftwerken.

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