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Was ist Baustromverteiler?

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Der Baustromverteiler dient der Stromversorgung auf Baustellen. Er ist ein mobiler Elektroverteiler, der Steckdosen für Wechsel- und Drehstromnutzende Geräte beinhaltet. Mithilfe eines Baustromverteilers kann für eine bestimmte Zeit Netzspannung bereitgestellt werden. Dafür besitzt der Verteiler ein Kabel, mit dem er mit dem Hausanschluss oder einer Verteilerstation verbunden werden kann. Häufig ist auch ein Stromzähler integriert.

Da ein Baustromverteiler unter Umständen im Freien positioniert wird, muss er Schutzmechanismen besitzen, die in der VDE-Norm festgelegt sind. So enthält er einen Schutzleiter sowie eine lokale Erdung, die den Spannungsaufbau zwischen leitfähigen Körpern verhindert. Daneben muss ein Fehlerstromschutzschalter vorhanden sein, der den Anwender des Baustromverteilers schützt. Dieser Schutzschalter trennt bei Überschreiten eines Differenzstroms die Leiter, ausgenommen den Schutzleiter, vom Stromnetz.

Baustromverteiler versorgen Baustellen mit Strom



Die genannten Schutzeinrichtungen sind äußerst wichtig, da eine Baustromversorgung bei größeren Vorhaben häufig über weitere Entfernungen erfolgt und dabei Spannungen über 400 Volt nutzt. Um diese Lasten zu verteilen, wird dabei meistens Drehstrom genutzt, der auf Drehstrom- und Wechselstromsteckdosen geführt wird.

Die Zuleitungskabel für Baustromverteiler bestehen in Form flexibler Gummikabel und werden auf der Erde gelagert oder verlaufen über Kabelbrücken.

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