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Was ist Baukostenzuschuss?

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Wenn eine neue Energieanlage errichtet wird, erhält der Eigentümer einen staatlichen Zuschuss, wenn die Anlage auf ökologische Art Strom erzeugt. Das ist u.a. bei Solarzellen auf dem Dach oder dem Bau einer Geothermieanlage der Fall. Diese Förderung wird als Baukostenzuschuss bezeichnet.

Dieser Zuschuss ist für elektrische Anlagen zu zahlen


Auf der anderen Seite kann aber auch ein Energieanbieter Geld für die Erschließung von Grundstücken verlangen, die mit Strom oder Gas beliefert werden sollen. Verteilnetzbetreiber können den Zuschuss gemäß der Niederspannungsanschlussverordnung unter bestimmten Bedingungen von den Anschlussnehmern verlangen, wenn Verteileranlagen erstellt oder verstärkt werden sollen.

Der Baukostenzuschuss unterstützt große Projekte


Der Baukostenzuschuss darf maximal 50 Prozent der Gesamtkosten abdecken, und er muss auf die geforderte Leistung des Kunden und die Gesamtleistung der Energieanlage abgestimmt sein. Es müssen zudem mehr als 30 000 Watt gefordert sein, damit der Energieanbieter auf einen Teil dieser Leistung den Zuschuss fordern kann. Die Anlage bleibt in jedem Fall im Besitz des Versorgungsunternehmens und muss auch von ihm gewartet werden. In der Praxis ist beispielsweise der Netzkostenbeitrag für das vorgelagerte Netz der Stadtwerke ein solcher Baukostenzuschuss; es stellt die Energieversorgung durch Anschlüsse, Verteileranlagen oder auch Zuführungsleitungen bereit.

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