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Was ist Base?

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Der Begriff Base kommt wie so viele Fachbegriffe aus dem Griechischen und bedeutet “Grundlage bzw. Fundament”. Allgemein werden alle chemischen Verbindungen, die in wässriger Lösung Hydroxid-Ionen (OH−) bilden können und damit den ph-Wert der Lösung erhöhen als Base bezeichnet.

Die Base als chemisches Element


Hydroxid-Ionen können Protonen aus einer Säure übernehmen, während sie ein Wassermolekül bilden. Die Base ist also das Gegenstück zur Säure und wirkt neutralisierend. Viele Basen sind wasserlöslich, ätzend und zerstören damit organische und pflanzliche Stoffe. Wenn man sie mit Wasser verdünnt, wirken sie schwächer, andererseits können Basen aber auch durch Säuren neutralisiert werden. Aus Ölen und Fetten bilden sie Seifen und Glycerin, einen dreiwertigen Alkohol.

Es gibt starke und schwache Basen


Die Stärke einer Base wird durch die so genannte Basenkonstante angegeben. Sie zeigt, wie alkalisch die Base in einer Lösung reagiert. Je kleiner dieser Wert ist, desto besser ist die Base in der Lage, Protonen aufzunehmen. In reinem Wasser liegen Protonen, Oxoniumionen (H3O+) und Hydroxidionen (OH−) vor. H3O+ steht für den Säurecharakter einer Lösung, OH− für den Basencharakter, und da beides vorliegt ist Wasser neutral. Wenn die Hydroxidionen im Wasser in Metall- und Hydroxidionen aufgespaltet werden, entsteht häufig eine Lauge. Schwache und mittelstarke Basen beinhalten alle drei Komponenten, die an der Gleichgewichtsreaktion beteiligt sind. Bei starken und sehr starken Basen verschiebt sich das Gleichgewicht komplett zugunsten der Hydroxidionen. Zu den starken Basen gehört u.a. Natronlauge während Ammoniak als schwache Base fungiert.

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