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kostenlose Stromwechsel HotlineWas ist Atomkraftwerk?
In Deutschland sind derzeit 17 Kernkraftwerke am Netz und versorgen die Verbraucher mit Strom, aber wie funktioniert eine solche Anlage überhaupt? Ein Atomkraftwerk ist ein Wärmekraftwerk, das über das Verfahren der kontrollierten Kernspaltung elektrische Energie erzeugt. Dabei wird der Atomkern in zwei oder mehr Bestandteile zerlegt und setzt dabei Atomenergie frei, die in elektrische Energie umgewandelt wird. Im Atomkraftwerk findet diese Kernspaltung als Kettenreaktion statt, damit große Mengen an Strom erzeugt werden können. Im Unterschied zu anderen Wärmekraftwerken wird die Wärme zum Verdampfen des Wassers hier aber nicht durch die Verbrennung fossiler Stoffe wie Kohle oder Gas gewonnen, sondern in einem Kernreaktor produziert.
Kernspaltung bringt elektrische Energie, doch wie ökologisch ist sie?
Bei der Spaltung von Atomkernen wird Bindungsenergie in den Spaltprodukten frei, die wiederum Bewegungsenergie freisetzen. Die beweglichen Teilchen werden im umgebenden Material abgebremst, und Wärme entsteht, die Wasserdampf erzeugt. Der Dampf treibt eine Turbine an, die mit einem Stromgenerator verbunden ist. Ein Atomkraftwerk arbeitet zwar weitestgehend ohne dass CO2 ausgestoßen wird, aber die Anreicherung des Hauptbrennstoffs Uran sowie die Endlagerung radioaktiver Abfälle setzen umso mehr Kohlendioxid frei. Damit produziert ein Atomkraftwerk Umweltorganisationen zufolge etwa doppelt so viel des umweltschädlichen Treibhausgases wie ein Wasserkraftwerk. Größere Kernanlagen besitzen mehrere Blöcke, die jeweils unabhängig voneinander Strom erzeugen. Aufgrund der Sicherheitsrisiken, die durch Unfälle oder Terroranschlägen auf Kernkraftwerke bestehen, wird ein Ausstieg Deutschlands aus dem Atomgeschäft diskutiert.







